KARATE - KEINE FRAGE DES ALTERS

Für Karate ist man nie zu jung und nie zu alt. Gerade in jungen Jahren, in denen Kinder ihre Koordinationsfähigkeiten ausprägen, kann ein Sport wie Karate enorm zur körperlichen und geistigen Entwicklung beitragen (siehe auch: FÖRDERN UND FORDERN).

Bei unserem Karate-Training kommt es nicht ausschließlich darauf an, Techniken zu perfektionieren. Unter dem physischen Aspekt lässt sich sagen, dass die Kinder und Jugendlichen auch für ihr späteres Leben lernen. Sie erlernen ein eigenes Körpergefühl, Körperspannung und ein Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten. Fast nebenbei profitiert auch das Selbstbewusstsein. Im Shotokan-Stil trainieren wir die sportliche Variante des Karate.

Für Jung und AltUnd was für Kinder gut ist, kann für Erwachsene nicht schlecht sein. Karate fordert einerseits körperlich und auf der anderen Seite auch den Geist. Zwei Wissenschaftlerinnen von der Universität Regensburg, Prof. Dr. Petra Jansen und Dr. Katharina Dahmen-Zimmer, haben in einer Studie mit Menschen zwischen 67 und 93 drei Gruppen gebildet. Die eine Gruppe wurde nur körperlich trainiert, die zweite ausschließlich kognitiv (geistig, erlernend). Die dritte Gruppe trainierte Karate. Nach einem halben Jahr mit wöchentlich einer Stunde Training in den drei Gruppen machten die Wissenschaftlerinnen folgende Feststellungen:

Die Karate-Gruppe zeigte nach der Trainingsphase eine verbesserte Merkleistung und visuelle Merkfähigkeit. In dieser Gruppe ging auch die depressive Symptomatik am stärksten zurück, während sie bei der Motorik- und Kognitionsgruppe etwa gleich blieb und in der Kontrollgruppe (ohne jegliches Training) im selben Zeitraum sogar zunahm.

Jansen und Dahmen-Zimmer führten dieses Ergebnis der Karate-Gruppe unter anderem auf die erlernten, zum Teil komplexen Bewegungsabläufe zurück.

Shotokan-Karate: Modern und
traditionsreich gleichermaßen

Im Rahmen einer weiteren Studie hat Stephanie Kagl, Physiotherapeutin beim Deutschen Karateverband, Menschen im Alter zwischen 69 und 81 Jahren trainiert und festgestellt, dass alle nach einer gewissen Zeit die Bewegungsabläufe erlernt haben und ausführen konnten - auch die, die anfangs skeptisch gewesen sind. Selbst, wenn die Bewegungen anfangs kompliziert erscheinen, sollten Ältere nicht den Mut verlieren: „Es ist einfach so, dass wir unserem Gehirn und unserem Körper mit steigendem Alter immer weniger erstmalige Bewegungsaufträge erteilen“, erklärt Stefanie Nagl. „Als Kinder lernten wir Purzelbaum, schwimmen, Fahrrad fahren. Doch später im Leben stellen wir uns kaum noch völlig neuen motorischen Herausforderungen.“

Charakteristisch für Shotokan-Karate (das ist der Stil, den wir trainieren bzw. lehren) ist ein tiefer Stand. Durch die damit verbundene ständige Dehnung von Muskeln und Sehnen erreicht der Kämpfer eine große Reichweite im Kampf. Hauptmerkmal des sportlichen Shotokan-Stils ist der Kampf in einer weiteren Entfernung zum Gegner (Sport-Kumite).

Shotokan-Karate gilt als eine moderne Form der Selbstverteidigung, bei der Konzentration, Kondition und Koordination im Mittelpunkt des Trainings stehen. Dennoch ist Shotokan-Karate eine der traditionsreichsten Formen des Karate und auf die Wurzeln dieser Kampfkunst zurückführbar.

Bis zu fünf mal kann jeder bei uns kostenlos und völlig unverbindlich am Training teilnehmen. Was bei einem Probetraining oder bei einer Mitgliedschaft im SKD Bünde e.V. zu beachten ist, steht HIER.

Je nach Wochentag und Alter der Teilnehmer trainieren wir an zwei unterschiedlichen Orten in Bünde. Mehr dazu steht HIER.

SO FINDEN SIE UNS


Unser Training findet je nach Wochentag in der Sporthalle der Hauptschule am Südring oder in der Halle der Pestalozzi-Schule an der Hans-Böckler-Straße in Bünde statt.

Alles zu unseren Trainingszeiten und Trainingsorten finden Sie hier.

KONTAKT ZU UNS

  • info [at] skd-buende.de
  • 01 70 - 587 56 56
  • Shotokan-Karate-Dojo Bünde e.V.
    Vertreten durch Guido Horst
    Stiftstraße 196 B

    32278 Kirchlengern